Angetestet: Windows schneller und sicherer mit AppBooster

Unnötige Dienste und Programme, die sich ohne den Benutzer zu fragen in die Startleiste eintragen und bei jedem Systemstart mitgeladen werden, machen die meisten Windows-Rechner im Laufe der Zeit immer langsamer.

Windows-Nutzer können das Starten ungewünschter Programme beim Hochfahren verhindern, indem sie als Administrator den Befehl „msconfig“ unter „Start“ > „Ausführen“ eingeben. Dienste können über die Verwaltung in der Systemsteuerung permanent abgestellt werden, indem man sie – ebenfalls als Benutzer mit Administratorrechten – per Rechtsklick auswählt und den „Starttyp“ auf „Manuell“ oder „Deaktiviert“ ändert.

Dies ist allerdings für die meisten Nutzer zu umständlich, und die den einen oder anderen Service wie die Bluetoothdienste oder die Druckerwarteschlange braucht man vielleicht ab und zu.

Das in der Grundversion kostenlos erhältliche Programm AppBooster der Firma Appsmaker erledigt das Ausschalten und Neustarten beliebiger Windows-Dienste und Programme auf Knopfdruck. Während der Benutzer beispielsweise ein HD-Video von einer BluRay-CD ansieht oder ein Computerspiel ausführt, kann AppBooster automatisch unnütze Dienste und Programme abschalten um mehr RAM und CPU-Leistung freizumachen.

Nach Beendigung des Filmabends oder des Spieleabenteuers werden die Dienste von AppBooster ohne weiteres Zutun des Nutzers wieder gestartet.

Fazit: AppBooster ist eine durchdachte und ausgereifte Software. Ich fragte mich beim ersten Lesen der Beschreibung, warum zuvor noch niemand auf die Idee gekommen war, Windows-Dienste und Programme automatisch abzuschalten während ein bestimmtes Programm ausgeführt wird, das besonders viel Performance beansprucht.

Nachteilig erschien mir lediglich, daß AppBooster durch sein modernes Aussehen ebenfalls mehr Speicher als nötig belegt und somit womöglich einige der Performancegewinne wieder zunichte macht. Während Steuerprogramme, über 100 Megabyte RAM verbrauchende Grafikkartentreiber-Assistenten und Bluetooth-Software wohl nur bei den wenigsten PC-Benutzern regelmäßig benötigt sind und daher nicht bei jedem Systemstart geladen werden sollten, wäre gerade ein Programm wie AppBooster ein idealer Kandidat dafür.  Die Entwickler könnten beispielsweise zusätzlich zum normalen AppBooster-Programm für die Einstellungen und Hilfsfunktionen noch eine möglichst speichersparende, einfach gehaltene und kompakte Software für die Taskleiste in zukünfigen Versionen hinzufügen, die nur dem Überwachen der Prozesse und manuellen Auswählen gewünschter Profile dient.

Appsmaker ist auf Deutsch und Englisch erhältlich und kann kostenlos auf der Appsmaker-Homepage heruntergeladen werden.

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